EHC Seewen ist neues Schlusslicht


Nach der vierten Niederlage in Folge, diesmal auswärts in Chur, musste der EHC Seewen am Samstag die rote Laterne übernehmen.

Trotz einem guten Start und zwei schönen Toren von Zurkirchen und Wellinger, mussten sich die Seebner am Ende einmal mehr knapp geschlagen geben. Headcoach Albert Malgin formulierte es nach dem Spiel treffend: «Wir haben gut begonnen, sind danach aber etwas zu fahrlässig geworden und haben den Gegner auch mit individuellen Fehlern und Strafen aufgebaut.» In der Tat sind dem 2:2 sowie dem 3:2 zwei fatale Fehler in der Seebner Defensive vorausgegangen. Einmal mehr war man ebenbürtig, musste am Ende aber trotzdem ohne Punkte nach Hause reisen. Im Abschluss fehlt weiterhin die nötige Konsequenz und der letzte Wille, die Scheibe ins Tor zu bringen. Zudem muss die Disziplin verbessert werden. Auch wenn in Chur der Schiedsrichter oftmals etwas zweifelhaft gepfiffen hat, müssen die Seebner in den Zweikämpfen eine Spur cleverer agieren. «Vieles spielt sich im Kopf ab, wir müssen uns das Selbstvertrauen zurückholen. Die Spieler müssen bereit sein, in jedem Einsatz hart zu arbeiten. Dann wird der Erfolg zurückkehren», sagte Albert Malgin. Die Gelegenheit, sich gegen Chur zu revanchieren und auf die Siegerstrasse zurückzukehren, haben die Seebner am Mittwoch zuhause im Zingel. Da werden sich die beiden Teams erneut gegenüberstehen.


EHC Chur - EHC Seewen 3:2 (1:2, 1:0, 1:0)
Thomas Domenig Stadion, 605 Zuschauer. - SR: Baumann; Cantamessi, Iseli.
Tore: 8. Zurkirchen (Fries, Portmann) 0:1, 15. Wellinger (Noll) 0:2, 16. Scherrer (Bucher, John) 1:2, 31. Schommer 2:2, 45. Sablatnig 3:2.
Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Chur; 7mal 2 Minuten plus zwei Mal 10 Minuten (Steiner, Fries) gegen Seewen.
EHC Chur: Sarkis; R. Fischer, John; S. Fischer, Schnetzer; Stiffler, Roussette; Egger; Scherrer, Bucher, Liechti; Schommer, Bischofberger, Sablatnig; Sieber, Rutzer, Vrabec; Moser, Capaul, Neurauter; Pfranger.
EHC Seewen: Liechti; Schnüriger, Leuenberger; R. Büeler, Kohli; T. Büeler, Michel; Bertoni; Fries, Portmann, Zurkirchen; Wellinger, Noll, Christen; Steiner, Arnold, Koller; Gisler, Bettinaglio, Märchy; Schön. 






 EHC Seewen / HCI Skateathon Swiss Ice Hockey Day am 03. November 2019


Liebe Spieler/-innen vom EHC Seewen und dem HCI, geschätzte Mitglieder und Freunde des Eishockeysports
Der jährlich stattfindende Skateathon ist ein sehr wichtiger Anlass, um Geld zu sammeln und damit das Budget zu erreichen. Nur dank der Unterstützung unserer grosszügigen Sponsoren, Gönner, Helfer und dem Einsatz aller Mitglieder ist es überhaupt möglich, den wohl schönsten, aber auch sehr kostenintensiven Mannschaftssport zu betreiben.
Wie Ihr das alle kennt, werden alle Teams auf dem Eis Runden laufen. Rund um die Eishalle und im Zingel-Restaurant werden wir verschiedene Menus und Getränke anbieten.
Highlight: Am Morgen werden unsere Junioren mit bekannten NLA-Cracks an ihren HockeySkills arbeiten können. Um die Mittagszeit werden die Stars aus der NLA für Autogrammwünsche zur Verfügung stehen.
Der genaue Plan wann welches Team seine Runden laufen wird, wird euch in einem separaten Dokument zugestellt.

Die Teilnahme ist für alle Nachwuchsspieler und Aktive obligatorisch!


Weitere Details im Anhang


 Def_2019_Motivationsbrief.pdf    Sammelblatt_Skateathon_EHCS_2019.xlsx  

 DER EHC SEEWEN UND DER HCI TRAUERT UM HANSUELI HERGER


Wir trauern um unseren langjährigen Betreuer der Juniorenmannschaften.
Unser tiefstes Beileid und viel Kraft wünschen wir der Trauerfamilie.

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 Das Rezept zum Sieg fehlte


Der EHC Bülach gewann gestern Abend nicht unverdient gegen Seewen mit 1:3. Die Würze im Spielverlauf fehlte.

Bülachs Dominik Devaja beschäftigt die Seebner Defensive mit Simon Schnüriger, Hüter Kevin Liechti und Tim Büeler.

Erhard Gick

Zwei Minuten vor Spielende bäumte sich Seewen nochmals auf. In Rücklage, ersetzte Coach Albert Malgin seinen Torhüter mit einem sechsten Feldspieler, aber gefruchtet hat es nicht mehr. Die Stimmung im Zingel unter den über 580 Zuschauern war, um es mit dem Spiel zu vergleichen, ziemlich eingefroren. Nun, das lag an den eher dürftig faden Szenen, die es zu bejubeln gab. Am ehesten noch Portmanns solo, welches er mit dem Anschlusstreffer beendete. Der Jubel war aber nur von kurzer Dauer. Barts stellte den alten Spielstand wieder her. Seewen verlor ein schwaches Spiel gegen Bülach mit 1:3.

Auf Augenhöhe mitgespielt, vorne zu schwach

Das Resultat des Startdrittels täuscht, aber es spricht mit aller Deutlichkeit, wo es Seewen gefehlt hat: beim Schiessen. Die Gastgeber spielten mit Bülach durchaus auf Augenhöhe, hatten gute Szenen, aber vor dem gegnerischen Tor fehlte oft der Spieler, der die Abpraller abräumte. Bülach wirkte vor allem im Angriff ziemlich Puck sicher und schoss aus allen Winkeln. Beim ersten Treffer von Waller konnte man Seewens Hüter keinen Vorwurf machen. In einem Loop fand die Scheibe den Weg ins Netz. Beim zweiten Treffer war das defensive Spiel der Einheimischen alles andere als optimal. Der Puck fand den Weg von links in die Maschen.

Im Mitteldrittel war nichts mehr vom schnellen und gezielten Spiel zu sehen ? auf beiden Seiten. Bülach agierte zwar immer noch über zwei drei Stationen vor das Seebner Tor, dann war aber meist Endstation bei Liechti. Konnte man dem Seebner Hüter beim zweiten Treffer noch Vorwürfe machen, fischte er im Mitteldrittel alles aus dem Spiel, was von den Zürchern gefährlich serviert wurde. Mit mindestens drei Big Saves hielt Liechti sein Team im Spiel. Seewens einzige Chance hatten Portmann und Fries in der 30. Minute. Beide scheiterten hauchdünn an Bülachs Hüter Messerli. Der Rest war eher geknorxe denn ein schönes Hockey.


EHC Seewen - EHC Bülach 1:3 (0:2,0:0,1:1)

KEB Zingel, Seewen. 586 Zuschauer. - SR: Steiner, Allenspach/Amport. Tore: 4. Waller (Devaja) 0:1. 7. Figi (Waller, Janett) 0:2. 41. Portmann 1:2. 52. Barts (Jonski, Devaja) 1:3.

Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Seewen; 4mal 2 Minuten gegen Bülach.

EHC Seewen: Liechti; Schnüriger, T. Büeler; R. Büeler, Kohli; Liechti, Michel; Reichmuth, Steiner; Fries, Portmann, Zurkirchen; Wellinger, Noll, Tschudi; Christen, Arnold, Koller; Gisler, Bettinaglio, Märchy.

EHC Bülach: Messerli; Harlacher, Bucher; Janett, Molina; Waller, Thomet; Halberstadt, Ottiger, Walder; Andersen, Figi, Ganz; Jonski, Barts, Devaja; Hartmann, Steiner, Alena; Epprecht.

Bemerkungen: Seewen ohne Schön (verletzt) und Scheiber (rekonvaleszent) sowie Langenegger und R. Schnüriger (Junioren). 43. Pfostenschuss Zurkirchen. 52. Pfostenschuss Ganz. 59. Time out Seewen. Seewen ohne Liechti mit sechstem Feldspieler. 60. Time out Bülach.









 Chur für Seewen eine Spur zu stark


Der EHC Seewen verliert zu Hause gegen ein immer stärker werdendes Chur mit 1:3.

Seewens Andreas Tschudi beschäftigt die Churer Verteidigung. Bild Erhard Gick


Erhard Gick


«Wir haben stark gespielt, aber uns fehlte einfach das Abschlussglück», sagte Sandro Steiner nach intensiven 60 Spielminuten gegen den EHC Chur. In der Tat hätte das Spiel am Samstagabend auch zu Gunsten der Seebner ausfallen können. «Es war wirklich Pech, dass unsere Möglichkeit zum 2:0 am Innenpfosten abprallte», so Steiner weiter. Bettinaglio war der Unglücksschütze, dessen Schuss die Zuschauer bereits in den Maschen gesehen hatten. Der Gegenschlag der Churer, ein klassischer Konter, ergab dann den Führungstreffer der Bündner. Das 1:3 war mehr Resultatkosmetik ins leere Tor. «Da hat das Glück für uns mitgespielt», sagte Simon Scherrer vom EHC Chur.

Starkes Startdrittel für Seewen
Beide Teams gingen sofort zur Sache und suchten eine frühe Entscheidung, aber konkrete Torchancen blieben in den Startminuten aus. Während Chur im Laufe des Drittels eher desorientiert wirkte, überzeugte Seewen mit schnellen Angriffen. Die Scheibe konnte qualitativ gut im Drittel befördert werden. Bereits in der achten Minute kombinierte Tschudi zu Fries und dessen Querpass fand die Kelle von Noll. Das Kuriose: Noll beförderte die Scheibe im Sturz in die Maschen. In der Folge hatte Seewen noch gute Möglichkeiten. Vor allem sah man ein erstes Powerplay, welches auch den einen oder anderen Schuss aufs Tor brachte. Überzeugende Arbeit leistete Rüegger im Seebner Tor. Wenn es mal brannte, dann griff er gezielt mit sehenswerten Paraden ein.
Im Mitteldrittel startete Chur deutlich stärker, aber nur in den ersten fünf Minuten. Dann fanden die Schwyzer wieder zu ihrem Konzept zurück. Lichterloh brannte es in der 27. Minute vor Sarkis, als Märchy, Bettinaglio und Gisler bei einem Abschluss nur knapp scheiterten. Beide Teams spielten auf Augenhöhe. Die Zuschauer bekamen gutes Eishockey zu sehen.


Chur schaltete Gang höher
Mit einem Paukenschlag startete Chur ins Schlussdrittel. Bischofberger erwischte den bis anhin gut positionierten Seebner Hüter Rüegger mit einem verdeckten Schuss nach 50 Sekunden. Der Torschuss war der erwähnte Pfostenschuss Bettinaglios vorausgegangen. Danach schaltete Chur einen Gang höher. Die Seebner hatten Mühe, ein Spielkonzept zu finden. Das Spiel wickelte sich zeitweise mehrheitlich im Drittel der Schwyzer ab. Es war ein sehr gutes Spiel, wobei man Chur attestieren musste, dass sie in den letzten 20 Minuten eine Nasenlänge voraus lagen. Seewens Aufbäumen kam zu spät. Auch als Malgin seinen Hüter für einen sechsten Feldspieler aus dem Spiel nahm, brachte es nicht den erwünschten Erfolg. Ein Weitschuss Monsteins landete zum 1:3 im Netz der Einheimischen.

EHC Seewen - EHC Chur 1:3 (1:0, 0:1, 0:2)

KEB Zingel, Seewen. 635 Zuschauer. - SR: Castelli, Iseli/Spieler.
Strafen: 3mal 2 Minuten gegen
Tore: 8. Noll (Fries) 1.0. 31. Scherrer 1:1. 41. Bichofberger 1:2. 60. (59.45) Monstein (Seewen ohne Rüegger) 1:3.
Seewen; 2mal 2 Minuten plus 10 Minuten gegen Chur.
EHC Seewen: Rüegger; R. Büeler, Kohli; Leuenberger, Bertoni; Michel, T. Büeler; Schön; Wellinger, Portmann, Zurkirchen; Fries, Noll, Tschudi; Steiner, Arnold, Koller; Gisler, Bettinaglio, Märchy.
EHC Chur: Sarkis; R. Fischer, John; S. Fischer, Schnetzer; Roussette, Stiffler; Egger; Scherrer, Monstein, Schommer; Liechti, Bischofberger, Sablatnig; Sieber, Moser, Vrabec; Rüsi, Capaul, Neurauter.
Bemerkungen: Seewen ohne Simon Schnüriger (privat abwesend). Lukas Scheiber (Rekonvalenzent), Timo Christen (abwesend), Fabian Langenegger und Ramon Schnüriger (Junioren). 41. Bettinaglio Postenschuss. 59. Penalty durch Zurkirchen verursacht, Scherrer scheitert an Rüegger. 60. Seewen ohne Rüegger.